LIVING BAUHAUS Unternehmensgruppe seit 20.05.1993
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Bundesverband Deutscher Stiftungen Wohnraum stiften: Neue Ideen braucht das Land / Kapital und Wirkung am 26.07.2019

 

Bundesverband Deutscher Stiftungen
Wohnraum stiften: Neue Ideen braucht das Land
/ Kapital und Wirkung
am 26.07.2019

Immobilien zwischen Renditeerwartung und Gemeinnützigkeitsanspruch
Die Wohnungsfrage bewegt nicht nur die Gesellschaft insgesamt, sondern ist voll im Stiftungssektor angekommen. Die Berliner Stiftungswoche lief Anfang April unter dem Motto „Wem gehört die Stadt?“ und widmete sich vorrangig der Wohnproblematik. Auf dem Deutschen StiftungsTag in Mannheim trafen sich wichtige Stiftungsvertreter zu einem zweiteiligen Wohnungsgipfel. Für immer mehr Stiftungen werden Immobilien als Investitionsobjekte interessant. Bei sinkenden Renditeerwartungen durch Niedrigzinsen konnten Stiftungen, die qua Satzung oder durch Investmententscheidungen in Immobilien investieren, in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gute wirtschaftliche Entwicklungen verzeichnen.
Doch für andere Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen sind Boden, Immobilien und Wohnungen nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen interessant. Die Stiftung trias beispielsweise setzt sich bereits seit Jahren für alternative und gemeinnützige Eigentums- und Wohnformen ein. Andere Initiativen gehen neue Wege, um gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik voranzutreiben. Für den Community Land Trust (CLT) Friedrichshain-Kreuzberg und den Verein Erste Sahne sind Stiftungen hierbei von zentraler Bedeutung.

 

Demokratisierung von Boden durch Stiftungsbesitz

 

„Unser Ziel ist es, vor allem Boden der Spekulation zu entziehen“, erklärt Rolf Novy-Huy, Vorstand der Stiftung trias. Die in Hattingen ansässige Stiftung fördert neben spekulationsfreier Bodennutzung auch alternative Wohnformen und Ökologie. Die Stiftung selbst strebt hierbei keinen aktiven Immobilienbesitz an. Vielmehr sei es das Ziel, Grundstücke zu erwerben. Deren Nutzung wird dann, beispielsweise über Erbbaurechte, vor allem an selbstorganisierte und gemeinschaftliche Wohnprojekte übertragen. Die Stiftung trias arbeitet insbesondere mit Projekten zusammen, „die besondere ideelle Ziele verfolgen: Wohnraum für behinderte Menschen, Geflüchtete, Schaffung von Ateliers, Aufnahme von Altenwohn- und Demenz-WGs“, so Novy-Huy.
Dieses Konzept einer Bodenstiftung inspiriert auch den Community Land Trust (CLT) Friedrichshain-Kreuzberg, der sich noch in der Startphase befindet. Ziel der Initiative ist es, Grund und Boden dauerhaft dem Markt zu entziehen und deren Nutzung durch Nachbarschaftsgremien zu demokratisieren. „Verwurzelung in der Nachbarschaft, Trennung von Boden und Haus für dauerhafte Sicherung, Zusammenarbeit von Nutzern, Nachbarschaftsinitiativen und öffentlichen Körperschaften, Fokus auf Menschen und Gewerbe, die besonders von Verdrängung betroffen sind“, seien die Kernelemente des Projekts, erklärt Andre Sacharow von der Initiative. Während Grundstücke dauerhaft einer Bodenstiftung übertragen werden sollen, wird über die Nutzung dieser Grundstücke in der Folge demokratisch und gemeinschaftlich bestimmt. In Deutschland kenne er kein vergleichbares Projekt, so Sacharow. In Ländern wie den USA oder Großbritannien gibt es jedoch schon seit einigen Jahrzehnten ähnliche Projekte.
Für den ebenfalls in Berlin aktiven Verein Erste Sahne spielen Stiftungen eine zentrale Rolle, um gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum zu bewahren. Der Verein sammelt Geld, um Immobilien aufzukaufen. Diese sollen dann in Stiftungseigentum übertragen werden. Stiftungen seien auf Ewigkeit angelegt und hätten keinen Besitzer, wodurch die aufgekauften Immobilien für immer dem Markt entzogen seien, erläutert der Unternehmer und Gründer von Erste Sahne e.V., Hamid Djadda: „Das Ziel sind viele Stiftungen in der Art“ und nicht die Gründung „einer gigantischen Stiftung“. In Berlin-Friedenau hat Erste Sahne bereits eine erste solche Stiftung gegründet, die einem Traditionsglaser seine Gewerberäume auf Lebenszeit sichert.


Enteignungen für das Gemeinwohl?

 

Wie die Interviewpartner zur Berliner Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ stehen? Die Stiftung trias bringe für die Forderung viel Sympathie auf, halte jedoch „eine Enteignung, trotz Artikel 14 Grundgesetz, für rechtlich nicht umsetzbar“, erklärt Novy-Huy. Statt im Besitz städtischer oder landeseigener Wohnungsgesellschaften sehe er Wohnungsbestände außerdem lieber in der Hand von Genossenschaften. Ähnlich sieht es auch Hamid Djadda. Landeseigentum könne durch das Land auch verkauft werden, wie es beispielsweise in Berlin massiv geschehen ist. Aus privatem gemeinnützigem Stiftungsbesitz lasse sich Immobilieneigentum hingegen nicht veräußern. Außerdem würden durch Enteignungen keine neuen Wohnräume geschaffen werden, was aber bei anhaltendem Zuzug in die Großstädte dringend notwendig sei.


„Auch Stiftungen müssen keinen Maximalertrag erwirtschaften“
Und was sollten Stiftungen im Immobilienbereich noch leisten? Gerade in puncto langfristiger und ethischer Investments setzt der Community Land Trust Friedrichshain-Kreuzberg auf Stiftungen. Das sieht Rolf Novy-Huy genauso: „Auch Stiftungen müssen keinen Maximalertrag erwirtschaften, sondern können sich mit einem angemessenen Ertrag, einem ‚decent profit‘, zufriedengeben.“ Hamid Djadda wünscht sich von Stiftungen mehr Konsequenz beim Erreichen ihrer gemeinnützigen Ziele: „Bei den Vergaben von Darlehen haben sie höhere Zinssätze als die Banken! Wir brauchen Stiftungen, die effektiv Probleme lösen.“

 

Quelle: https://www.stiftungen.org/de/aktuelles/blog-beitraege/wohnraum-stiften-neue-ideen-braucht-das-land.html

Blog vom 02.08.2019 / Living Bauhaus Unternehmensgruppe

Ist die Deutsche Bank noch zu retten oder ist sie zu groß, um zu scheitern?

 

Die Deutsche Bank-Aktie kursiert derzeit um 7 Euro und wurde zum 31.12.1993 mit 886,50 Euro gehandelt, ein Absturz von 3,2 Milliarden Euro wird die Bank im 2.Quartal in den Büchern haben. Ein viel zu später Umbau wird 18.000 Stellen kosten. Das Investmentbanking soll vollständig aufgegeben werden. Der Aufwand wird 7,4 Milliarden Euro kosten. Jetzt geht’s los, würden die Sozis losbrüllen. Das Fenster schließt sich, die Bankenrealität wird sich in 2020 radikal verändern. 

 

Wie konnte es dazu kommen und wo wird uns das alles hinführen? Viele nennen den Neoliberalismus im globalen Maßstab als Ursache, aber das wäre zu einfach.

 

Die Rahmenbedingungen haben sich zur Jahrtausendwende gleich mehrfach verändert:

 

1.​Die Einführung des Euros ohne eine einheitliche Wirtschafts- und Fiskalunion sowie die ​Gründung der EZB in 1998 hat der Deutschen Bank ihren Einfluss auf Geldmenge, ​Binnenkonjunktur und Währungsstabilität ausgehebelt.


 

2.​Die Deregulierung des internationalen Kapitalverkehrs des deutschen Binnenmarktes für ​ausländische Finanzdienstleisters hat die Bank überfordert und sie konnte mit den großen ​„Hunden nicht pinkeln gehen, weil Sie ihr Bein nicht hochgenug bekam „.


 

3.​Die seit 1949 aufgebaute „Deutschland AG“ konnte oder wollte nicht auf den neuen globalen Markt, einheitlich ​und geschlossen reagieren und das begann damit, dass Gerhard Schröder ​Veräußerungsgewinne von Beteiligungen 2000-2001 steuerfrei stellte. Der „Permafrost“, der ​das Gebirge der Deutschland AG zusammenhielt, schmolz zusammen. Ab sofort agierte jeder ​alleine, auf eigene Rechnung und dachte, mit den „großen Hunden“ mitlaufen zu können oder zumindest einen fetten Happen alleine sich zu sichern. Ein Trugschluss. Die Deutschland AG war gescheitert.  

 

Rolf-E. Bräuer als gelernter Banker dachte, noch in den Jahren 1997-2002 das Schiff solide sichern zu können. Aber der Heimatmarkt Deutschland zerfiel für die Deutsche Bank mit der Deutschland AG, nachdem die ausländischen Konkurrenten den Markt begannen, räuberisch zu übernehmen. Der Aufsichtsrat holte Josef Ackermann aus der Schweiz. Er begann die deutsche Bank in ein sogenanntes „Investment & FinanzCenter (IFC)“ umzubauen. Ackermann „schleifte“ das klassische Bankgeschäft und setzte zu 100 % auf das Investmentbanking als maximale Spekulation. Nur dadurch konnte die amerikanische Subprime-Krise nach Europa und Deutschland nachhaltig überschwappen. Um aber überhaupt mit den großen „Hunden“  noch „bellen“ zu können, musste Ackermann noch riskanter agieren, noch aggressiver auftreten, noch skrupelloser zuschlagen als seine Konkurrenz und verkündetet lauthals 25 % Eigenkapitalrendite und sicherte jedes eingegangene Risiko mit einem noch größerem Risiko.

 

Und auf einem kam wie von Geisterhand 2007 und 2008  die Finanzkrise und alle dachten, das geht uns alle nichts an, das richtet schon die Politik wieder, aber nun kamen die Prozesse, Strafzahlungen, Schadenersatzforderungen und ein Vertrauensverlust, der den Kurs der Deutschen Bank am 01.06.2012 auf 25,80 Euro festschrieb. Ackermann musste an diesem Tag gehen. Dann kamen drei Jahre lang Anshu Jain und Jürgen Fitschen und danach 2016 wieder für 3 Jahre John Cryan. Allen dreien war es nicht gelungen, die Rechtsstreitigkeiten und die damit einhergehenden Risiken zu beenden noch das Investmentbanking abzustoßen. 

 

Mit dem gelernten Bankkaufmann Christian Sewing(Deutsche Bank Bielefeld) hat nun die Deutsche Bank seit 2018 ein Eigengewächs zum Chef erkoren. 

 

Die Ursachen für den Abstieg der Deutschen Bank waren und  sind auch von Sewing nicht mehr zu beschönigen oder gar umzukehren:

 

1.​die veränderten Rahmenbedingungen der globalen Wirtschaft wurden zu spät erkannt,


 

2.​unzureichende Anpassung an die veränderten Bedürfnisse der eigenen Kunden und fehlende ​und falsche Reaktion auf die Angebote der Konkurrenz,


 

3.​fehlender Mut und Durchsetzung von radikalen Veränderungen des Geschäftsmodels,

 

Auch heute sind die vorhandenen Risiken noch nicht über die Rückstellungen der Bank abzulesen. Auch die Vorgänger von Sewing werden ihm genauso, wie die mit goldenen Handschlag verabschiedeten Investmentbanker, keine Hilfe mehr sein. 


 

Sewing wird jetzt der Bank das „marode Dach“ abreißen, weil das wohl zu guter Letzt billiger kommt, als eine Sanierung. Was jetzt folgt, kennen wir schon:

 

1.​Kosten senken,

2.​Mitarbeiter abbauen,

3.​Toxische Papiere in eine Bad Bank verschieben,

4.​Ruf nach Rettung an die EZB oder dem Staat und damit dem Steuerzahler ,

5.​Insolvenz!


 

Das Fenster schließt sich langsam aber es schließt sich!!!

 

© AP

© Deutsche Bank

©dpa

Blog vom 30.07.2019 / Living Bauhaus Unternehmensgruppe

„Hamburger Immobilienpreise entfernen sich immer mehr vom Einkommen“

 

Während vor kurzem in Berlin der Mietendeckel noch in aller Munde war, beobachtet man in Hamburg bereits, dass sich Wohnungen an der Alster, Elbe und Bille auf 5.000,00€/m² im Mittelwert eingestellt haben. Dabei konnte Hamburg von 2016-2018 circa 86% seines Bedarfs an benötigten Wohnraum decken. Trotz dessen stiegen die Immobilienpreise auf durchschnittlich 4.915€. Auch der Preis je Wohnung ist um 29 % auf 410.000€ gestiegen. Zahlreiche Investoren welche in Vergangenheit in Zinshäuser investiert haben, setzten nun auf Eigentumswohnungen. Geht es nach den Hamburger Maklern ist den vielen Hamburger Erben die Entkopplung der Preise vom Einkommen zuzuschreiben.

 

Auch wenn weiterhin Gutverdiener nach Hamburg ziehen, können Sie sich den rasanten Preisanstieg nur durch wohlhabende Hamburger Erben erklären. Durch diese Entwicklung rechnet die Maklerbranche mit weiteren Potential nach oben auf Hamburgs Immobilienmarkt. So kommt es, dass mittlerweile der Anteil der Wohnungen mit Baujahr 2017 und jünger im Preissegment ab 5.000 Euro/m² bei 53% liegt. Besonders die Stadtteile Harvestehude (9.131€/m²), Hamburg-Altstadt (8.925€/m²), Rotherbaum (8.482€/m²) und Hafencity (7.714€/m²) weisen besonders hohe Immobilienpreise auf. Winterhude, Eimsbüttel, Othmarschen und Barmbek-Süd, sind mit Durchschnittspreisen von 4.500,00€ bis 6.000,00€ im mittleren Preissegment anzutreffen. Vergleichsweise günstig sind die Gegenden Rahlstedt und Niendorf auf Rang fünf und sechs mit Preisen um 3.000 Euro/m². Ob es sich bei den wohlhabenden Investoren ausschließlich um Erben handelt, kann man derzeit nicht mit Sicherheit sagen.  Es sind jedoch definitiv Menschen die das Potential des Norddeutschen Standortes erkannt haben.

Quelle: https://www.immobilien-zeitung.de/1000063458/hamburger-etw-preise-entkoppeln-sich-von-einkommen?utm_source=newsletter&utm_medium=e-mail&utm_campaign=Wochennewsletter+kw30_2019

                                                                                                                                                                  

Blog vom 26.07.2019 15:00 Uhr / Living Bauhaus Unternehmensgruppe

"Der Demografische Wandel in Deutschland und seine Auswirkungen"

 

Aus der Zustandsbeschreibung für die deutsche Demografie mit dem größten und jenes mit dem geringsten Handlungsbedarf wird deutlich, wie groß die Unterschiede in der Entwicklung einzelner Regionen sind.

 

Etwa anhand des Wohnungsleerstands. Dort, wo der Bund am wenigsten Handlungsbedarf sieht, liegt er bei 2%. In den Regionen mit dem größten Handlungsdruck stehen 9% der Wohnungen leer. Die Angebotsmieten liegen in Gegenden mit wenigen Problemen laut Analyse bei 5,19 Euro/m², wo strukturelle Defizite herrschen, sind es hingegen 10,30 Euro/m². Zwischen den Jahren 2008 und 2017 ist die Bevölkerungszahl in starken Regionen um 13%,6% angewachsen, in strukturschwachen um 12,3% gefallen. Menschen in einem Alter von über 65 Jahren haben in den starken Regionen einen Anteil von 16,7 % in den schlechten Regionen sind es 27,7 %. Der Anteil von Menschen im Alter über 65 Jahren beträgt dort, wo es insgesamt gut läuft16, 7%. Wo Probleme vorherrschen, sind es 27,8%.

 

Somit muss in Zukunft unbedingt an dieser starken Differenz gearbeitet werden, da es hierbei nicht nur um gerechte Lebensverhältnisse sondern um gerechte Lebenschancen geht. Besonders betroffen ist hierbei bis auf wenige Ausnahmen der Osten Deutschlands.
Aber auch das Saarland und das Ruhrgebiert sind von Strukturschwäche und Vernachlässigung betroffen. Auch in Ballungszentren werde durch steigende Lebenserhaltungskosten und hohe Mieten Verdrängungseffekte erwartet. Die Lösung des Bundes kommt in der Form des Zwölf-Punkte-Plans um Jahrzehnte zu spät. Dabei sollen auch noch nach 2021 weiterhin Mittel für den sozialen Wohnungsbau in Strukturschwachen Regionen zur Verfügung gestellt werden.

 

Auch für finanzschwache Kommunen soll der Bund finanzielle Hilfe anbieten. Auch Wohnungsunternehmen mit hohen Altschulden werden von der Förderung profitieren. Genaue Angaben zu den Kosten der Förderung wurden jedoch noch nicht veröffentlicht. Laut Horst Seehofer möchte man erst einmal versuchen mit dem Budget auszukommen. Da Kommunen und Länder noch nicht in das Konzept der Bundesregierung eingebunden sind, steht noch eine Menge Arbeit bevor.


Auch vom Städtetag und dem Präsidenten des Deutschen Landkreises hörte man bisher nur kritische Einschätzungen. Somit bleibt erst einmal unklar ob es sich bei diesem Konzept um eine erstzunehmende Lösung oder nur Programmsätze und Apelle handelt.

Unverständlich bleibt, warum das „Heimatministerium „ solche Initiativen, die wir ausdrücklich begrüßen, nicht vorab mit den Verbänden, Ländern und Kommunen abstimmt und hier weitere wertvolle Zeit im Diskurs verliert.


Wir benötigen nach wie vor ein Überangebot an Wohnungen um der Lage Herr zu werden! Nur dadurch werden Mieten signifikant sinken!

Quelle: https://www.immobilien-zeitung.de/1521…/aus-balance-geraten…

Blog vom 17.07.2019, 17.00 Uhr / Living Bauhaus Unternehmensgruppe

Der Berliner Wohnungsmarkt und warum ist und bleibt er immer noch attraktiv für uns ALLE?

Die Vermögensverwalter, Versicherungen, Kassenverwalter von Ärzten, Rechtsanwälte und anderen Gutverdienern scheinen neben den Pensionsfonds die wahren Gewinner am Berliner Wohnungsmarkt zu sein.

 

Aber machen Sie nicht alle aus der Not eine Tugend? Haben Sie nicht ihren Anlegern, Kleinstsparern und Versicherungsnehmern eine Rendite bei Vertragsabschluss versprochen, die Sie wegen der Nullzinspolitik der EZB und damit der politisch Verantwortlichen in Europa so nicht mehr im Zeichen des eigenen Untergangs halten können? Und mussten diese institutionellen Anleger sich nicht andere Asset Klassen suchen, um ihre Zinszusagen für die Pensionskassen oder Lebensversicherungen usw. überhaupt noch halten zu können?

Die „Deutsche Wohnen“ ist der größte private Wohnungseigentümer in Berlin und gehört z. B. mit knapp 70 % der Aktien Kleinstanlegern, privaten „ Sparfüchsen“, die die Zeichen der Zeit , das heißt der Staaten, die sich über die Nullzinspolitik nicht weiter verschulden wollten, um damit die notwendigen Auflagen der EZB überhaupt einhalten zu können, erkannt haben und somit zumindest eine Rendite über die Asset-Klasse Wohnen von 2-3 % erreichen.

Das liegt knapp über der laufenden Inflationsrate von 1,6 % aus Juni 2019. Im April 2019 lag sie noch bei 2 %.

Und 30 % der Anteile der Deutschen Wohnen sind unter 4 Fonds aus den USA, Norwegen, Kannada aufgeteilt. Darunter auch ein staatlicher Pensionsfonds.

Die Vonovia ist der zweitgrößte Berliner private Wohnungseigentümer, der über Fondsstrukturen geführt wird.

 

Aber wem gehören diese Fonds und wer verwaltet sie? Einer der größten Fondverwalter in Europa ist „Blackrock“ und dieser Fonds verwaltet auch das Vermögen von Mittelständlern, Beamten , Selbständigen auch von Millionären und dieses Klientel baut sich über diese Fonds-Rücklagen für den Ruhestand oder für größere private Investitionen auf.  In Berlin, einer Stadt mit ca. 3,64 Millionen Einwohnern gibt es aber kaum 500 Einkommensmillionäre und man schätzt so mit ca. 200.000 Millionären. Deutschlandweit sind es ca. 1,1 Millionen Menschen, so die letzten Zahlen aus 2014 nach Untersuchungen der Beraterfirma Capgemni.

Also mehr oder weniger sind diese privaten Wohnungseigentümer wie Deutsche Wohnen, Vonovia, TAG Immobilien, Aroundtown, Grand City, Covivio, durch uns ALLE finanziert und gehört über den Streubesitz zu einem großen Teil auch den Sparern, die für ihre Rücklagen nun keine staatlichen Alternativen mehr finden konnten.

Viele Berliner investieren für ihre Altersvorsorge in diese Fonds. Auch die großen Versicherer wie z. B. die Allianz sind mit ihrer Lebensversicherungssparte in diese Fonds investiert. Die Sparkasse macht es über ihre eigenen Dekra Investments-Fonds über Anteile an Vonovia. Aber auch viele Kleinsparer in Berlin legen ihr Geld für die private Altersvorsorge an und investieren so in ihre eigenen Vermieter.

 

Und warum kann der Staat, vertreten durch den Bund, die Länder und die Kommunen, die doch so wichtige Daseinsvorsorge, das Wohnen nicht mehr seinen Menschen garantieren? Weil er sich schon am 01.01.1990 von dieser Pflichtaufgabe durch die Privatisierung von Wohnraum – wie bereits so von vielen anderen Aufgaben, dem Bahnmonopol, der Deutschen Post, den Energie- und Wasserversorgern bis hin zum Luftverkehr – getrennt hat und meinte, die Gemeinnützigkeit für Wohnungsbaugesellschaften streichen zu müssen.

Ab diesem Zeitpunkt begann der massenhafte Ausverkauf von kommunalen Wohnungen. Private Investoren, institutionelle Anleger aller Asset-Klassen begannen sich für Wohnungen in Berlin zu interessieren und spätestens nach der Finanzkrise 2008 solche einzukaufen. Die europäische Zentralbank senkte die Zinsen und die hinterlegten und angehäuften Gelder – der oben benannten Fonds von der kleinsten Pensionskasse über Versicherungen bis hin zu Berufsgenossenschaften und ihren Rentenfonds –  wurden in Berliner Wohnungspakete investiert. Davor wurden die doch so sicheren, aber ohne Rendite ausgelegten Festgeldkonten und Bundesanleihen aufgelöst.

Dazu kommt selbstredend der Standortvorteil , der eben nicht bei den politischen Akteuren oder der immer ausufernden Bürokratie zu suchen ist, sondern im preiswertesten Niveau aller europäischen Hauptstädte und da beziehe ich Moskau, Warschau und Sofia selbstredend mit ein. Auch im stetigen Zuzug in die Stadt liegt ein Standortvorteil. Dabei wuchs die Bevölkerung in 2018 um 31.300 Menschen zu 2017 an, die ausländische Bevölkerung in den letzten 5 Jahren um 37.000 Menschen und die Deutschen verringerten sich um 6 000 Menschen. In den letzten fünf Jahren wuchs Berlin um 47.700 Personen im Jahr. Das Bevölkerungswachstum geht zum einen auf 40.200 Geburten und 35.900 Sterbefällen und zum anderen auf 180.000 Zuzüge und 151.000 Fortzüge zurück. Aber auch der wenige Wohnungsneubau, der nicht zuletzt durch die politischen Verantwortlichen seit 1990 zu verantworten ist, aber auch in der Regulierungswut der Deutschen begründet, und die immer ausufernde Bürokratie schwächt den Berliner Wohnungsmarkt erheblich und stetig. 

Und nicht zuletzt die noch oft nicht modernisierten Wohnhäuser und der Wohnungsmangel macht ein ständiges Wachstum an Mieten unausweichlich und diese Chancen nutz die Privatwirtschaft und die Stadt profitiert von den erheblichen Einnahmen an Gewerbe und Körperschaftssteuern.

 

Nur ein Überangebot an Wohnungen aller Preisklassen wird dauerhaft die Mieten senken und dem nachhaltigen Zuzug in die Stadt gerecht werden können.

Und das alles führt dazu, dass die Spekulation um Wohnbauland und das Wertsteigerungspotential für Investoren Berlin so spannend bleiben lässt. Das Zusammenspiel von Modernisierungsrückstau, niedrigen Zinsen, die Potentiale aus Mangel und Mietzinssteigerung bringen das nun erkannte Problem durch die Politik auf die Straße.

Nur das es eben nicht durch die private Bauwirtschaft noch durch die privaten Wohnungsbesitzer mit ihren Fonds verursacht worden ist. Die SPD führt seit 1990 in Gesamtberlin (Ost und West) die Wohnungswirtschaft in den städtischen Gesellschaften und als Bau- und Stadtentwicklungssenatoren an. Sie hat es versäumt die notwendigen Regelungen zum Schutz der Menschen auf und in ihren Wohnungen und zur Durchsetzung eines Menschenrechtes auf bezahlbaren Wohnraum sicherzustellen.

Die Lage in der Stadt wird sich weiter zuspitzen, da die politischen Verantwortlichen glauben, über Mietpreisbremse, Mietendeckel und Kauf von Bestandswohnungen aus Steuermitteln das Problem zu lösen. Damit wird nicht eine Wohnung und schon gar keine preiswerte Wohnung errichtet.

 

Es bedarf eines Sofortprogrammes in der Stadt unter Aussetzung von Regelungen und Fristen, die in analoger Anwendung des Flüchtlingsunterbringungsgesetzes vom 26.11.2014 das Regelungswerk des BauGB auf 5 Jahre befristet änderte. Hiermit wurden damals erhebliche und wirksame bauplanungsrechtliche Erleichterungen für den Bau von Wohnunterkünften geschaffen. Das Baugesetzbuch wurde mit Wirkung vom 24.10.2015 befristet bis zum 31.12.2019 für sämtliche Gebietsarten (Bebauungsplangebiete, nicht beplanter Innenbereich, Außenbereich) geändert.

Warum sollten die damaligen Regelungen von Maßnahme Gesetzen, Teilprivilegierungen, Abweichungsbefugnissen und Aufhebungen von Rechtsfolgen nach dem BauGB nicht heute auch für die jetzige Notlage im städtischen Wohnungsbau Anwendung finden können.

Maik Uwe Hinkel

 

Maik Uwe Hinkel – Mietendeckel sorgt für Unsicherheit bei Mietern und Eigentümern

Selten wurde die öffentliche Debatte um bezahlbaren Wohnraum und Mietpreisentwicklungen so leidenschaftlich geführt wie dieser Tage. Der vom Rot-Rot-Grünen Berliner Senat verabschiedete Mietendeckel hat dabei bislang vor allem zur Verschärfung der Diskussion beigetragen, statt die Lage zu entspannen. 

So sollen die Mieten in der Hauptstadt ab 2020 für fünf Jahre gedeckelt, also eingefroren werden. Vermieter werden dann nicht mehr in der Lage sein, die stetig steigenden Instandhaltungs- und Renovierungskosten ihrer Objekte über die Miete zu kompensieren. Die Banken werden keine Kredite mehr für solche Maßnahmen bereitstellen und so werden weder das Problem der fehlenden Wohnungen noch der Sanierungsrückstau gelöst. 

Stattdessen plant der Senat einen gewaltigen Verwaltungsapparat mit zusätzlichen Beamten, der künftig für die Genehmigung von Werterhaltungsmaßnahmen in Bestandsobjekten entscheiden soll, also nicht mehr der Eigentümer entscheidet über seinen Besitz, sondern der Staat.  Nur dann, wenn der jeweilige Vermieter für die geplanten Renovierungsarbeiten eine Genehmigung erhält, darf er auch die Miete entsprechend erhöhen. Das ist das Ergebnis von R2G und  das Resort der städtischen Wohnungsbaugesellschaft und der Bausenatoren es lag seit 1990  in der Verantwortung der SPD.

Gleichzeitig setzte der Senat den 18. Juni 2019 als Stichtag fest, bis zu dem Vermieter und Hausverwaltungen legitimerweise noch Mieterhöhungen an ihre Mieter kommunizieren dürfen. Mit der Setzung dieser sehr kurzen Frist hat der Berliner Senat nicht nur die Eigentümer von Mietwohnungen verunsichert, sondern auch eine ungewisse Rechtslage für die nächsten Jahre geschaffen, denn auch wenn dieser Miedendeckel  für rechtswidrig erklärt werden sollte wird dies mehr als 5 Jahre vor unseren Gerichten brauchen und bis dahin fließt viel Wasser die Spree hinunter, so Maik Uwe Hinkel. 

Viele der 1,5 Millionen in Mietwohnungen lebenden Berliner haben deshalb bis zum 17.06.  Post in ihrem Briefkasten gefunden, die sie über zeitnahe Mieterhöhungen in Kenntnis setzt. Was für die Mieter einer Kriegserklärung gleichkommt, wird auf Eigentümerseite ebenfalls als Verzweiflungstat verstanden, denn: Trotz Senatsbeschluss kann niemand abschätzen, welche Konsequenzen der Berliner Mietendeckel für den angespannten Wohnungsmarkt und potenzielle Investments bedeutet. Und nicht nur das: Auch Wohnungsbaugenossenschaften und private Vermieter sind von der Regelung betroffen.

Fest steht für die Living Bauhaus Unternehmensgruppe: „  Bis zur Klärung dieser rechtlichen Fragen bauen wir keine einzige Wohnung mehr in Berlin und wir werden auch keine Wohnung mehr sanieren oder gar modernisieren „ und so sehen es neben Maik Uwe Hinkel sehr viele privat Investoren und Vorstände und auch die städtischen Wohnungsbaugesellschaften der  in der Stadt., die es wiederum nie so offen kommunizieren würden. 

Das mit diesen populistischen „ Schnellschüssen „ keine einzige Wohnung mehr gebaut werden wird ist jedem Auszubildenden in der Wohnungswirtschaft klar nur was die Politiker damit bezwecken wollen, außer den falschen Eindruck zu hinterlassen: „ Wir kümmern uns „ erschließt sich wohl erst auf den zweiten Blick. Das politische System zu verändern und für den Menschen und unserer Umwelt erträglicher zu gestalten haben sich die Linken und die Grünen offen in Ihren Programmen aufgeschrieben. Nur die Substantive sind auswechselbar. Das heißt doch, dass dieser Mietennotstand zu anderen Zuspitzungen führen soll als wir bislang ahnen.  Denn nur wohnungsneubau wird über ein Überangebot von Wohnraum Mieten senken, nichts anderes!

Hitzige Debatte weiter befeuert

 

Die ohnehin bereits sehr hitzig geführte Debatte um die von der Berliner Regierung angestoßenen Maßnahmen wurde so zusätzlich befeuert. Auch die Sinnhaftigkeit der unternommenen Maßnahmen muss ernsthaft infrage gestellt werden. Denn trotz aller Bekundungen hat es die Abteilung Stadtentwicklung in den letzten Jahren nicht vollbracht, die Zahl der verfügbaren Bauflächen in Berlin durch entsprechend freigegebener Bebauungspläne zu erhöhen im Gegenteil. Doch nur wenn ausreichend Bauland für neue Wohnungen freigegeben wird, können Investoren und Bauträger und städtische Gesellschaften neue Wohnungen bauen.  Für die kommenden Jahre sendet Berlin aktuell jedoch ein abschreckendes, investitionsfeindliches Signal, das auch den Neubau torpediert – trotz der Zusicherung, diesen auszuklammern. Denn schon jetzt treiben Auflagen und Verzögerungen bei Genehmigungsverfahren die Baukosten im Neubau in die Höhe. Wer sich nicht mehr sicher sein kann, diese Kosten auch künftig über Mietkosten zu kompensieren, wird gar nicht modernisieren , sanieren , renovieren oder gar selbst bauen um  sich schlimmstenfalls finanziell selbst zu belasten, soweit er überhaupt eine Finanzierung bekommt.

Das kleine Fenster der Investitionen im Wohnungsbau schließt sich bereits. Alle kümmern sich schon um Gewerbebau und die starken gewerblichen Player kümmern sich selbst um den Wohnungsbau Ihrer Mitarbeiter, da der Staat in dieser Frage der Daseinsvorsorge versagt und es überhaupt nicht versteht, was da gerade – von Ihm selbst seit 1990 initiiert- passiert.

Die Entscheidung des Berliner Senats sendet in Zeiten der Wohnungsknappheit und wir sprechen heute schon von einem nationalen Notstand in den Großstädten Deutschlands deshalb das falsche Signal. Wohin der Beschluss führt, wird uns die Zeit zeigen. Der Blick auf die unmittelbaren Auswirkungen für Mieter (Mieterhöhungen) und Vermieter (Rechtliche Unsicherheit, mangelnde Planungssicherheit) lässt jedoch bereits jetzt erkennen, dass bis zur Verabschiedung des Gesetzes im Oktober noch eine ganze Menge ungeklärter Fragen  nicht ausgeräumt werden können und damit diese Frage über die Gerichte zu klären sein wird. Nur bis dahin wird sich die gesamte Situation in Europa und in der Welt verschärfen und die gesellschaftlichen sich zuspitzen.

„Das Ende der deutschen Preisbindung“

Immobilienzeitung am 11.07.2019

 

Der Europäische Gerichtshof hat das bindende Preisrecht der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in Deutschland gekippt. Nun müssen Planer ihr Honorar aushandeln, denn es gilt: ohne Vertrag kein Honorar. Erfahren Sie welche Folgen dies nun für die Planungsbüros und die Preisentwicklung haben wird.

 

Zum Artikel

 

 

Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel: Bürokratisierung entscheidender Faktor für Mieterhöhungen der letzten Jahre

Der ohnehin angespannte Wohnungsmarkt in der Bundeshauptstadt Berlin sorgt nach wie vor für erhitzte Gemüter bei Mietern und Vermietern. Mit dem am 18.06.2019 von der Rot-Rot-Grünen Landesregierung verabschiedeten „Mietendeckel“, der die Mieten der Hauptstadt für die kommenden fünf Jahre einfrieren soll, erreicht die Debatte ihren vorläufigen Höhepunkt. Während die Maßnahme von der Öffentlichkeit zwar auch kritisiert, aber mehrheitlich als richtige Entscheidung begrüßt wird, bangen Wohnungssuchende weiterhin um ihre Chancen auf ein neues Zuhause in der Hauptstadt. Der Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel baut seit über 25 Jahren Wohnungen in den begehrtesten Ecken Berlins und bezweifelt, dass der Mietendeckel seine gewünschte Wirkung erzielen wird.

Trotz Mietpreisbremse: Mietwohnungen in Berlin teurer denn je

Der geplante Mietendeckel ist nicht das erste Instrument, mit dem die Politik den Mietsteigerungen der letzten Jahre entgegenzusteuern versucht: Bereits 2015 verabschiedete die Bundesregierung die Mietpreisbremse, welche – in ihrer Intention dem Mietendeckel ähnlich – ein Ausufern der Preise für vermietbaren Wohnraum verringern sollte. Es dauerte nicht lange, bis sich die Maßnahme als Papiertiger herausstellte, der zwar immensen Verwaltungs- und Personalaufwand in Ämtern und Behörden, jedoch keine Entspannung des Preisniveaus bei Neuvermietungen zur Folge hatte.

Mit dem Ansatz, die Erhöhung der Monatsmiete bei neu abgeschlossenen Verträgen zu deckeln, erreicht der Berliner Senat nur die Wenigsten. Für die breite Masse der Bevölkerung heißt es stattdessen, sich mit einem seit 2015 nochmals um zwei Euro pro Mietquadratmeter gestiegenen Mietspiegel auseinanderzusetzen. Trotz dieser Entwicklung setzt die aktuelle Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) auf eine weitere Verschärfung des umstrittenen Instruments.  Es muss also die Frage gestellt werden, ob die bisherigen politischen Maßnahmen an der richtigen Stelle ansetzen, oder ob die Ursache für den Anstieg der Mieten nicht in anderen Einflussfaktoren begründet ist.

Mietendeckel: Auflagen für Bestandsobjekte schaffen keinen Wohnraum

Unbestreitbar ist, dass durch die alleinige Einführung von Instrumenten wie der Mietpreisbremse oder dem Mietendeckel keine einzige neue Wohnung entsteht. Stattdessen regulieren diese Instrumente lediglich das Preisniveau von Bestandsobjekten – ganz gleich, ob es sich dabei um Objekte von Genossenschaften und Privateigentümern oder um die großer Immobilienkonzerne handelt. Es kann also davon ausgegangen werden, dass auch der Mietendeckel einen großen Personal- und Verwaltungsaufwand auf behördlicher Seite nach sich ziehen wird. Landeseigene Betriebswirte sollen so künftig prüfen, ob Mietsteigerungen zulässig und vor dem Hintergrund strengster Umwelt- und Bauauflagen umgesetzt wurden. Selbes gilt für Instandhaltungs- und Wertsteigerungsmaßnahmen, denen so – laut Berliner Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) – effektiv entgegengewirkt werden soll.

Immobilienexperte Hinkel: „Einzig neuer Wohnraum wird Entspannung der Mietpreise bewirken“

Aus Sicht von Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel würde eine Erhöhung des Wohnungsangebots einen wesentlich stärkeren Effekt auf die allgemeinen Mietniveaus bewirken. Seit 1993 ist er im Berliner Immobiliensektor aktiv und fördert mit seiner Kunststiftung LIVING BAUHAUS aktiv die Kunst- und Kulturszene der Hauptstadt:  „Die Urbanisierung der Gesellschaft schreitet kontinuierlich voran. Die Nettozuwanderung in die Städte führt ganz natürlich zur Steigerung der Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Statt in weitere Bürokratisierungsmaßnahmen sollten die vorhandenen Ressourcen in die Schaffung neuen Wohnraums investiert werden.“ 

Mietendeckel: Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags zweifelt Rechtmäßigkeit an

Ob der Mietendeckel demnach Erfolg haben wird, darf also bezweifelt werden. Hinzu kommt die jüngst bekannt gewordene Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, welcher die Rechtmäßigkeit des neuen Instruments als ‚fragwürdig‘ einstuft. Ähnlich wie bereits viele andere Projekte der Regierung darf also auch beim Mietendeckel davon ausgegangen werden, dass sich das Bundesverfassungsgericht früher oder später damit auseinandersetzen wird. Neu-Berliner und Wohnungssuchende werden sich also vorerst weiterhin auf Massenbesichtigungen und umkämpften Wohnraum einstellen müssen und eine Verschärfung der Wohnungssuche und damit auch sozialer Konflikte kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Ohne Entbürokratisierung und einem „Sofortprogramm für Wohnungsbau“  unter Aussetzung von bestimmten Regelungswerken im Bau und Planungsrecht- analog der Sondersituation beim Bau von Flüchtlingsunterkünften seit 2016- kann diese nationale Aufgabe nicht gelingen, so Maik Uwe Hinkel. 

Die Schaffung von günstigen Wohnraum ist derzeit in aller Munde. Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel gibt in dem folgenden Artikel Auskunft über Möglichkeiten der Wohnraumschaffung und Preisregulierung.

 

https://selbststaendigkeit.de/news/grundertipps/maik-uwe-hinkel-politik-muss-voraussetzungen-fuer-guenstigen-wohnraum-schaffen?fbclid=IwAR1f4BhmALjjEqsVUUmOoO66dJzxVH8YodueQhWyiyVJGm-hb8RzAj48m8I

 

Dank an die Kollegen von unserer Vertriebsorganisation City & Home!

Sie haben vom 12.12.2012 bis 19.02.2019 sämtliche Wohnungen im 1. Hochhauswohnprojekt in der Hauptstadt Berlin erfolgreich vermarktet.

Dabei hat sich der Vertrieb kontinuierlich am Markt orientiert und dass Penthouse in 2019 im erweiterten Rohbau fpr 30.000€/qm an einem Berliner Unternehmer/ Unternehmen platzieren können.

 

Der Ausbau der Wohnungen wird noch in diesem Jahr weitesgehend abgeschlossen sein und durch unsere TEWAC Planungs- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH realisiert.

Die Gesamtgestehungskosten für das Penthouse werden sich dann für die 420 qm bei ca. 16.000.000 € Anfang 2020 belaufen.

Der Ausbau der über 140 qm großen Dachterasse und die 8 Stellplätze im Objekt kommen noch hinzu.

Wir rechnen damit, dass mit eine Quadratmeter Preis von über 40.000,00 € für diese Wohnung nach Fertigstellung im Jahr 2020 die teuerste privatv genutzte Wohnung durch den Firmenverbund der Living Bauhaus Unternehmensgruppe in Deutschland erreicht werden konnte und dies auf einem durch das Land Berlin veräußerten und mit Baurecht im Jahre 2008 versehenden Grundstück in Friedrichshain/ Kreuzberg zu Berlin!

 

´Was wirklich ist´- eine Kolumne von Eike Becker

Bauen, wohnen und leben ohne Firlefanz

Ornamente, Schnörkel und Firlefanz galten den Gestaltern der modernen Bauschule als altbacken und überholt. Der Berliner Architekt Walter Gropius trat vor 100 Jahren in Weimar an, um Architektur und Kunst neu zu denken. 

 

Erfahren Sie in dem RBB Artikel der Autorin Cora Knoblauch über die Anfänge von Walther Gropius die Entwicklung des Bauhaus und über Bauhaus - Ikonen in Berlin und Brandenburg. 

 

Für den gesamten Artikel klicken Sie auf den folgenden Button: 

Quelle: https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2019/01/100-jahre-bauhaus-weimar-berlin.html

      Frank-Walter Steinmeier würdigt Bauhausstil als        

"Synonym für Moderne"

Das Bauhaus feiert sein 100. Jubiläum. Der Bundespräsident sprach zur Eröffnung der Feierlichkeiten von einer der wichtigsten kulturellen Leistungen Deutschlands.

 

Um den gesamten Artikel auf www.zeit.de zu lesen, nutzten Sie bitte diesen Button: 

 
Quelle: https://www.zeit.de/kultur/2019-01/100-jahre-bauhaus-feier-frank-walter-steinmeier-eroeffnung

Veranstaltungen in Berlin 

Im Jahr 2019 findet das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses statt.

Zum großen Jubiläum möchten zahlreiche Veranstalter die Ideen des Bauhauses in die Stadt tragen und für alle sicht- und erlebbar machen.

100 Jahre Bauhaus

Das Eröffnungsfestival zu «100 Jahre Bauhaus» will den Geist des Bauhauses in der Tradition von Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky, László Moholy-Nagy und vielen anderen wiederbeleben.

 

 

16. Januar bis 24. Januar 2019

 

Akademie der Künste

Hanseatenweg 10

10557 Berlin

 

Bau1haus

Für die Ausstellung «Bau1haus – Die Moderne in der Welt» war der Fotograf Jean Molitor ist seit 2009 in der ganzen Welt unterwegs, um die Erben des Bauhauses aufzuspüren.

 

 

 

 

16. Januar bis 14. März 2019

 

Willy-Brandt-Haus
Stresemannstr. 28

10963 Berlin

Eintritt: frei

Ausweis: erforderlich

Von Arts and Crafts zum Bauhaus

Die Ausstellung «Von Arts and Crafts zum Bauhaus. Kunst und Design- eine neue Einheit!» im Bröhan-Museum möchte einen Beitrag zu einer designgeschichtlichen Einordnung des Bauhauses leisten.

24. Januar bis 05. Mai 2019

 

Bröhan-Museum

Schloßstraße 1a

14059 Berlin

Tickets: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro

Führung: Dienstag bis Sonntag und an allen Feiertagen von 10 bis 18 Uhr

Quelle: https://www.berlin.de/kultur-und-tickets/tipps/bauhaus-100-jahre/

 

"Zwischen Wunsch und Wirklichkeit" (zdf vom 03.08.2017)

"Erneuerbare Energie ist eines der besten Mittel gegen die Klimaerwärmung. Dazu müsste unser Energiesystem konsequent umgebaut werden. Und das ist eine gigantische Herausforderung."

https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/videos/zwischen-wunsch-und-wirklichkeit-100.html

Baumbestand und Zweiter Rettungsweg

Berichterstattung zur Preisentwicklung Berliner Immobilien aus der "Berliner Wirtschaft"