LIVING BAUHAUS Unternehmensgruppe seit fast 30 Jahren am Markt
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                            Jägerpark 

Aktuelles 

Das Bundesministerium der Verteidigung stellt nunmehr Ende Oktober 2019 zum Wohnungsbauprojekt Jägerpark in Dresden (VBB Nr. 6024) mit ca. 650 Wohnungen fest, dass die Jägerpark Wohnungsbaugesellschaft mbH mit Ihrem Vorhabenträger durch eine angepasste Planung, beispielsweise zur Errichtung baulicher Anlagen für den Schallschutz oder der schallabweisenden Anordnung der Baukörper, einen Fortgang des Planungsverfahren mit der Landeshauptstadt bewirken kann. Eine Behinderung des Verfahrens zur Aufstellung beider Bebauungspläne seitens der Bundeswehr ist daher nicht mehr erkennbar. Die lärmrobuste Bebauung - welche auch den ausdrücklichen Sichtschutz zur Kaserne umfasst - wurde mit der Verwaltung und der überwiegenden Mehrheit der zuständigen Stadträte abgestimmt. Weitere rechtliche Gutachten und das noch fehlende Schallgutachten sind für beide Plangebiete beauftragt und werden in Kürze erwartet. Das sind gute Nachrichten für beide Plangebeite dem VBB Nr. 6024 und dem B - Plan Nr. 392 an der Stauffenbergallee / Marienallee in der Albertstadt der Landeshauptstadt Dresden !!

Wenn die Bundeswehr in der OSH nunmehr nach 20 Jahren ihr Ausbildungsprogramm ändert und täglich Gefechtsübungen mit dem G 36 und Übungshandgranaten auf ihrem Sportplatzgelände durchführt und damit uns als Nachbarn, Kindergärten, Schulen und die umliegenden Anwohner überrascht, wird die Landeshauptstadt Dresden eine Umweltverträglichkeitsprüfung aktuell - aufgrund der neuen selbst beauftragten Schallgutachten -  von der Bundeswehr  anzufordern haben !       

 

„ Lärmrobuste Bebauung mit Sichtschutz zur OSH und urbane Wintergärten für die Bewohner -   Planungsstand bei der Verwaltung seit: 04/2019“   

Luftbild Plan 

Unser Planungsansatz aus Oktober 2016

Unsere Planungen sind seit Mai 2018 abgeschlossen, ein sogenanntes Werkstattverfahren mit unterschiedlichen architektonischen Entwürfen konnte unter Federführung des Stadtplanungsamt schon in 2016 abgeschlossen werden. Der zuständige Stadtratsausschuß wartet auf die Offenlage durch die Verwaltung, danach kann die Abwägung und die Satzung folgen. Baubeginn könnte im nächsten Jahr sein! Wir sind dazu bereit! Fragen und Reservierungen richten Sie bitte an info@tewac.de!  

 

Blog am 26.03.2019 / Jägerpark Wohnungsbaugesellschaft mbH

Der Demografische Wandel in Deutschland und seine Auswirkungen

 

Aus der Zustandsbeschreibung für die deutsche Demografie mit dem größten und jenes mit dem geringsten Handlungsbedarf wird deutlich, wie groß die Unterschiede in der Entwicklung einzelner Regionen sind.  

Etwa anhand des Wohnungsleerstands. Dort, wo der Bund am wenigsten Handlungsbedarf sieht, liegt er bei 2%. In den Regionen mit dem größten Handlungsdruck stehen 9% der Wohnungen leer. Die Angebotsmieten liegen in Gegenden mit wenigen Problemen laut Analyse bei 5,19 Euro/m², wo strukturelle Defizite herrschen, sind es hingegen 10,30 Euro/m². Zwischen den Jahren 2008 und 2017 ist die Bevölkerungszahl in starken Regionen um 13%,6% angewachsen, in strukturschwachen um 12,3% gefallen. Menschen in einem Alter von über 65 Jahren haben in den starken Regionen einen Anteil von 16,7 % in den schlechten Regionen sind es 27,7 %. Der Anteil von Menschen im Alter über 65 Jahren beträgt dort, wo es insgesamt gut läuft16, 7%. Wo Probleme vorherrschen, sind es 27,8%.

 

Somit muss in Zukunft unbedingt an dieser starken Differenz gearbeitet werden, da es hierbei nicht nur um gerechte Lebensverhältnisse sondern um gerechte Lebenschancen geht. Besonders betroffen ist hierbei bis auf wenige Ausnahmen der Osten Deutschlands.

Aber auch das Saarland und das Ruhrgebiert sind von Strukturschwäche und Vernachlässigung betroffen. Auch in Ballungszentren werde durch steigende Lebenserhaltungskosten und hohe Mieten Verdrängungseffekte erwartet. Die Lösung des Bundes kommt in der Form des Zwölf-Punkte-Plans um Jahrzehnte zu spät. Dabei sollen auch noch nach 2021 weiterhin Mittel für den sozialen Wohnungsbau in Strukturschwachen Regionen zur Verfügung gestellt werden.

 

Auch für finanzschwache Kommunen soll der Bund finanzielle Hilfe anbieten. Auch Wohnungsunternehmen mit hohen Altschulden werden von der Förderung profitieren. Genaue Angaben zu den Kosten der Förderung wurden jedoch noch nicht veröffentlicht. Laut Horst Seehofer möchte man erst einmal versuchen mit dem Budget auszukommen. Da Kommunen und Länder noch nicht in das Konzept der Bundesregierung eingebunden sind, steht noch eine Menge Arbeit bevor. 

Auch vom Städtetag und dem Präsidenten des Deutschen Landkreises hörte man bisher nur kritische Einschätzungen. Somit bleibt erst einmal unklar ob es sich bei diesem Konzept um eine erstzunehmende Lösung oder nur Programmsätze und Apelle handelt.

Unverständlich bleibt, warum das „Heimatministerium „ solche Initiativen, die wir ausdrücklich begrüßen, nicht vorab mit den Verbänden, Ländern und Kommunen abstimmt und hier weitere  wertvolle Zeit im Diskurs verliert.

Wir benötigen nach wie vor ein Überangebot an Wohnungen um der Lage Herr zu werden! Nur dadurch werden Mieten signifikant sinken!

 

Quelle:  https://www.immobilien-zeitung.de/152105/aus-balance-geraten?utm_source=newsletter&utm_medium=e-mail&utm_campaign=Wochennewsletter+kw29_2019